Verbinden von speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS) und Barcode-Lesegeräten im Fertigungsbereic
Lösung:
Diese Einrichtung erwies sich aus zwei wesentlichen Gründen als problematisch. Erstens waren mehrere Computer über den Fertigungsbereich verteilt installiert. Durch die heiße, schmutzige und unbeständige Umgebung waren diese schadensanfällig und erforderten eine häufige Wartung. Zweitens fielen für jeden Computer Lizenzen für die Konvertierungs- und Programmierungssoftwarepakete an. Durch beide Faktoren wurden die TCO-Kosten des Palettenverpackungssystems erhöht.
Der Hersteller wollte deshalb sein Anwendungsdesign überdenken. Als Erstes zog man in Erwägung, die Computer in das Back-Office zu verlegen und über lange Kabel mit den Barcode-Lesegeräten und den SPS zu verbinden. Damit wäre aber das Software-Lizenzierungsproblem noch nicht gelöst worden, und es waren zudem Probleme bei der Verkabelung zu erwarten. Als nächste Möglichkeit wurde das Ersetzen der SPS durch Ethernet-fähige Versionen ins Auge gefasst. Doch neue SPS sind durchaus noch nicht in der Lage, die ASCII-Daten der Lesegeräte ohne teure Module von Drittanbietern zu verarbeiten. Das Unternehmen überlegte auch, Ethernet-Bridges vom bisherigen SPS-Hersteller zu kaufen. Da aber kein zusätzlicher serieller Anschluss zur Verfügung stand, konnte das Barcode-Lesegerät nicht angeschlossen werden.
Der unternehmensinterne Fachmann für die Materialflussintegration empfahl Digi One IAP, einen kleinen Device-Server mit DIN-Schienenmontage. Dieser Server verfügt über einen Ethernet-Anschluss und zwei serielle Anschlüsse, von denen einer als Pass-Through-Port zum Verbinden des Barcode-Lesegeräts und der andere zum Verbinden der SPS genutzt werden kann.Die Möglichkeit, damit nicht nur serielle DF1-Geräte mit dem Allen-Bradley EtherNet/IP zu verbinden, sondern auch die Protokollübersetzung von ASCII nach DF1 durchzuführen, war ein Hauptargument für die Kaufentscheidung. Ferner wird die Multimaster-Technologie unterstützt, durch die mehrere Master, wie z. B. die Softwarepakete zur Programmierung und Datenerfassung, gleichzeitig auf die SPS zugreifen können. Mit dem Digi One IAP genügt eine Workstation im Büro, um auf jede SPS im Fertigungsbereich zuzugreifen. Lizenzgebühren werden somit drastisch reduziert. Durch die Wahl von Digi One IAP konnte der Flaschenhersteller sofortige Vorteile verzeichnen.
Der Server lässt sich leicht über einen integrierten Webserver mit browserbasiertem Setup-Assistenten installieren, sodass für die Bedienung keine speziellen Software-Schulungen erforderlich sind. Es wird auch eine echte Interoperabilität zwischen Industriegeräten und Branchenprotokollen mit ASCII-Protokollübersetzung und Bridging von Protokollen gewährleistet. Außerdem werden Kosteneinsparungen erzielt, da der Kauf, die Installation und die Unterhaltung mehrerer Computer und Softwarelizenzen nicht mehr erforderlich sind. Nach der Wahl von Digi One IAP verblieb nur noch die Frage, was mit den alten Computern geschehen sollte.
So funktioniert’s...
Konnektivität zwischen seriellen und Ethernet-Anschlüssen für eine echte Interoperabilität zwischen Industriegeräten und BranchenprotokollenSolución:


